Wieso Architektur für Kinder?

„Wir meinen, dass Spielzeug, Spielobjekte für alle Altersgruppen, und Umwelten zum Spielen von viel weitreichender Bedeutung sind als das Wort im alltäglichen Gebrauch vermuten lässt. Sie locken nicht nur Körper, sondern auch Vorstellungen und Meinungen, da sie es ganz einfach leichter machen, Bezüge zu Umwelt und Mitmenschen mühelos entstehen zu lassen und damit zu Bewusstsein zu bringen“
(Klaus Pinter, Haus-Rucker-Co). (1)

Spielplätze können urbane und soziale Kristallisationspunkte sein, aus dem Blickwinkel der Kunst, der Architektur oder anderer Disziplinen.

2007 fand in Basel / St. Johann das Projekt "Airtrain - Mobile Architektur" statt. Ein riesiger Dom spannte sich über einen Sandplatz und beherbergte einen Sommer lang ein vielfältiges kulturelles Programm. Neben dem Dom lag ein bracher Steinplatz, etwa 150 auf 20 m gross. Er konnte frei genutzt werden und wir veranstalteten dort zwei Projektwochen "Architektur für Kinder". Diese Erfahrung gibt dieser Seite den Namen.

Spielplätze sind relevante Orte in der Stadt. Diese Erkenntnis hat in der Zeit zwischen 1945 bis ca. 1970 ein kleine Zahl von Architekten, Landschaftsarchitekten und Künstlern zu neuen Spielkonzepten inspiriert. Die Seite architekturfuerkinder dokumentiert diese Pioniere und ihre Spielplätze und Spielgeräte, weil ihr Ideenreichtum, Zivilcourage, geistige Freiheit und Frechheit faszinieren.

Unter der Rubrik "wegweisende Publikationen" sind einige, meist vergriffene Bücher versammelt, die durch eine klare, unkonventionelle Buchgestaltung überzeugen und die meistens von Spielraumgestaltern veröffentlicht worden sind. Oftmals handelt es sich um Referenzwerke ihrer Zeit.

This homepage is an ongoing research project about the history of playgrounds and will transform into an international show in the Carnegie Museum of Art in Pittsburgh PA (June 2013).

Diese Homepage ist ein fortlaufendes Forschungsprojekt zur Geschichte der Spielplätze und wird im Oktober 2013 als "The Playground Project" in Rahmen einer internationalen Ausstellung im Carnegie Museum of Art in Pittsburgh PA gezeigt.

(1) James Burns: JAM: Projekte der Arthropoden zur Gestaltung der Zukunft, Phaidon, 1971.

Gabriela Burkhalter
gaby.burkhalter(at)sunrise.ch

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